Warum Rechtschreibregeln schwer sind

Viele Schüler haben Schwierigkeiten mit den Rechtschreibregeln. In einigen Fällen sind nicht nur Legastheniker betroffen. Hier einige Erklärungen, warum das so ist:

 

  • Die gängige Lehrmethode setzt mehr auf Auswendiglernen als auf Entdecken und Verstehen. Zum Beispiel: „Merke dir alle Wörter auswendig, die mit doppeltem Mitlaut geschrieben werden.“ Das macht keinem Schüler Spaß.
  • Manche Regeln sind nicht eindeutig, wie zum Beispiel: „Nach kurzem Vokal wird meistens gedoppelt.“ Hier bleibt für alle die Frage, was „meistens“ bedeutet.
  • Legastheniker können lange und kurze Vokale nicht unterscheiden, denn sie hören den Unterschied nicht. Sie nehmen den Gesamtklang wahr und orientieren sich nicht an der detaillierten Abfolge der zu hörenden Laute. Dies ist der Grund für Vertauschungen, Drehfehler und Auslassung von Buchstaben.
  • Die Doppelung von Konsonanten kann ein Legastheniker auch beim silbenweisen Vorsprechen nicht ohne Weiteres erkennen, denn das Hörgedächtnis ist nicht sein Kontrollgedächtnis.
  • Beim Aufbau des orthographischen Wortgedächtnisses, also des schriftsprachlichen Wortschatzes, wird überwiegend die linke Gehirnhälfte angesprochen. Die so vermittelten orthographischen Wortgestalten können sich Legastheniker nur schwer oder überhaupt nicht merken.

 

Mit ORTHOLOGIX® Rechtschreibregeln verstehen

Das Kind mit einer ausgeprägten Dominanz der rechten Gehirnhälfte ist ein visueller Denktyp. Es braucht zum Lernen klare strukturelle Darstellungen und bevorzugt entwickelndes, beziehungslogisches Denken anstelle des Auswendiglernens.


In der Therapie verwenden wir daher Materialien, die das Vorstellungsgedächtnis ansprechen. Wir machen Rechtschreibregeln für die Kinder erlebbar. Und zwar in der Form, dass die Schüler die Rechtschreibregeln mit ihrem speziellen, systemischen Denkstil erfassen können. Sie erleben sich beim Lernen wie Sprachforscher, die eine vollkommen neue Einsicht in die Logik der Sprache entdecken. Dafür haben wir die Regeln sprachlogisch aufbereitet und bieten den Kindern eindeutige und einsichtige Erklärungen dafür, warum beispielsweise in einem Fall gedoppelt wird und im anderen nicht oder warum manchmal ein Dehnungs-h benötigt wird und manchmal nicht.

Das Kind mit rechtshirnigem Denkstil bevorzugt qualitatives Denken gegenüber dem quantitativen Speichern von nicht verstandenen Lerninhalten.

 

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